Rhein-Ruhr-Express RRX – Planfeststellungsabschnitt 1.2 in Leverkusen
Grundlagen für schnelle Verbindungen
Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) ist ein Schienenverkehrsprodukt für den dicht besiedelten Ballungsraum Rhein-Ruhr von Köln bis Dortmund/Hamm.
Der RRX soll als schnelle Verbindung bis zu viermal pro Stunde und Richtung in einem festen Takt verkehren. Dazu wird für die gesamte Strecke eine durchgängige Viergleisigkeit hergestellt. Der Fernverkehr und der RRX sowie die S-Bahn und der Güterverkehr sollen jeweils eigene Gleise erhalten.
Die derzeit nur eingleisige RRX-Strecke soll durchgängig zur zweigleisigen Strecke ausgebaut werden. Der südliche Teil des Planfeststellungsabschnitts 1.2 führt auf ca. 3 km Länge mitten durch die Kernstadt von Leverkusen. Die Gleise liegen teilweise in Dammlage.
Schnorpfeil Rhein-Main erstellte für dieses anspruchsvolle Projekt alle BE-Flächen und bahnparallelen Baustraßen einschließlich Rettungszufahrten und führte die Erd-, Unterbau- und Entwässerungsarbeiten im Gleis aus.
Eine besondere Herausforderung ergab sich durch die innerstädtische Lage des Projekts, die hohe Anforderungen an Logistik und Organisation stellte.
- 13.400 m² Baustraßen aus Schotter mit Rückbau
- 27.000 m² Bettungs- und Bodenaushub mit Abtransport
- 3.500 m³ Bahndammverbreiterung
- 9.500 m³ Tragschichten PSS
- 3.200 m Sickerrigolen DN 200/ 250 teilweise mit Vorreinigung über Spezialsubstrat
110.000 m²
Baustelle
15 Mio. €
Bausumme
50 Monate
Bauzeit
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12.000 m²
Baustelle
20 Mio. €
Bausumme
50 Monate
Bauzeit
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75.000 m²
Baustelle
30 Mio. €
Bausumme
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Bauzeit
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