Firmen-Skiausflug 2026 – Sechs Jahre später, unsere Erinnerungen haben uns nicht enttäuscht
Manche Dinge ändern sich nie. Zum Beispiel, dass wir auch sechs Jahre nach dem ersten Besuch wieder begeistert im Hotel Bergblick in Fiss eingecheckt haben – und es immer noch genauso schön (und bartechnisch zuverlässig) ist wie damals.
Vom 21. bis zum 24.02.2026 hatten 28 Kolleginnen und Kollegen nur ein Ziel: Schnee, Spaß und Geschichten, die man offiziell nur teilweise weitererzählen darf.
Mittwoch – Die Anreise
Eine kleine, exklusive Reisegruppe startete im „Partybus“ Richtung Alpen. Sebastian – Chauffeur unseres Vertrauens – brachte besonders uns drei Damen sicher, souverän und absoluter Gelassenheit ans Ziel.
Ob Musikgeschmack oder Gesprächsdynamik: Er meisterte alles mit Bravour. Wie die restlichen Kollegen es eigentlich bis zum Hotel geschafft haben, ist uns bis heute schleierhaft.
Mittwochabend verlief dann ganz gediegen – Ankommen, Zimmer beziehen, erste strategische Lagebesprechung an der Hotelbar. Man munkelt, die Gläser wurden aus rein analytischen Gründen mehrfach gefüllt.
Donnerstag – Gipfelstürmer & Après-Ski-Profis
Während sich die Ski-Fraktion sportlich die Pisten hinunterarbeitete, entschied sich eine sechsköpfige Eliteeinheit dazu, die Bergspitzen zu Fuß zu erkunden.
Warum einfach mit Lift, wenn man auch freiwillig Höhenmeter sammeln kann?
Dank unseres Tour-Guides Michael sind wir alle gut in den Hütten angekommen und konnten gemütlich die Sonne und das miteinander genießen.
Einziger Wermutstropfen: Unser „Eifler Jung“ war Gerüchten zufolge beim Heliskiing und konnte den Tag nicht mit uns verbringen.
Nachmittags dann: Après-Ski für alle.
Hier waren plötzlich wieder sämtliche sportlichen Differenzen aufgehoben.
Freitag – Von Hütte zu Hütte und ins Tal
Freitag zeigte sich unsere Truppe erneut vielseitig:
- Die Skifahrer wieder auf der Piste
- Vier unermüdliche Nicht-Skifahrer absolvierten eine 9 km Hüttentour (manche nennen es Wandern, andere eine kulinarische Langzeitstudie)
- Und die drei Damen der Buchhaltung… nun ja… wir entschieden uns für eine kontrollierte Taloffensive.
Die Alpaka Wanderung unser Highlight in Serfaus war mit 1,5 Stunden eine Entschleunigung auf höchstem Niveau.
Drei Damen. Drei Alpakas. Null Zeitdruck.
Das Konzept ist genial. Nicht der Mensch bestimmt das Tempo – das Alpaka tut es.
Gemütliches Schlendern durch die Winterlandschaft, flauschige Begleitung mit stoischer Ruhe und die beruhigende Erkenntnis, dass hier garantiert niemand einen Sprint einlegt.
Selten wurde „aktive Erholung“ so konsequent umgesetzt.

Der letzte Abend
Die Gruppe hat es sich am letzten Abend auf der Högalm, bei zünftigem Fondue und leckeren Getränken, gut gehen lassen und diesen mit einer spektakulären nächtlichen Rodelabfahrt beendet.
Augenzeugen sprechen von:
- Innovativen Lichtinstallationen
- beeindruckender Geschwindigkeit
- und mindestens einer Person, die sehr überzeugt von ihren Lenkfähigkeiten war
Offizielle Stellungnahmen liegen bis heute nicht vor.
Fazit
Ob Piste, Panoramaweg, Hüttentour oder Alpaka-Speed – dieser Skiausflug hatte für jeden die passende Disziplin.
Gemeinschaft, Gelächter, sportlicher Ehrgeiz (situativ) und genügend Anekdoten für die nächsten Monate.
Wir freuen uns auf 2027.
Dann steht ja vielleicht Extremsport auf dem Programm.
Vielleicht 12 km Hüttenwanderung???
Oder zwei Alpakas gleichzeitig???

Autorin: Filiz Scharnberg